Sektorenkopplung und Verkehrswende – Vortrag beim Earth Day 2018 in Frankfurt
Sektorenkopplung ist einer der Schlüssel für die überfällige Wende nicht nur im Verkehrssektor. Sektorenkopplung bedeutet, Verkehrs- und Energiewende zusammenzudenken. Sektorenkopplung bedeutet aber auch, die Digitalisierung als Chance zu nutzen, das Angebot und die Nachfrage nach „sauberer“ Energie effizient zu steuern. Und sie muss Ressourceneffizienz als weiteres Element integrieren und darf die sozialen Aspekte – und die Risiken – nicht außer acht lassen.
Die Konsequenzen, die sich daraus ergeben, werden bislang aber kaum reflektiert. Die Nachfrage nach regenerativ erzeugtem Strom für die nahezu emissionsfreie Mobilität mag in absehbarer Zeit befriedigt werden können. Kaum beachtet wird dabei aber die Herausforderung, die sich durch das Lastenmanagement im Stromnetz und durch die Verteilung der Energie ergibt. Oder durch den Strombedarf hochleistungsfähiger Datencenter, die über Cloudtechnologien vernetzt sind und eines Tages etwa das autonome Fahren ermöglichen sollen und die infrastrukturelle Basis für die Industrie 4.0 schaffen.
Ein Vortrag beim Earth Day 2018 in der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, der in Kooperation mit dem US Generalkonsulat veranstaltet worden ist. Im Bild (v.l.): Dr. Gerhard Wiesinger, US-Generalkonsulat Frankfurt, Leiter Public Affairs, Jürgen Schultheis, Senior Manager, House of Logistics and Mobililty (HOLM) GmbH, Derek M. Pankratz, Senior Research Manager Deloitte Services LP, Center for Integrated Research, Milwaukee (USA), Thomas Dannenmann, Präsident Earth Day Deutschland, und Stefan Franke, Masterplanmanager 100% Klimaschutz, Landkreis Marburg-Biedenkopf.


