Flugverkehr, Flygskam und Klimawandel

Flugverkehr, Flygskam, neue Technologien und Klimawandel – das ist das Thema der 4. Diskussion in der Reihe “Ethik der Mobilität” am 1. April, 18 Uhr, im House of Logistics and Mobility (HOLM) in Frankfurt am Main. Es diskutieren: Hannah Helmke, Gründerin von right.based on science, Dr. Stefan Schulte, CEO Fraport, Ralf Teckentrup, CEO Condor, und Jakob Blasel, Fridays for Future. Anmeldung unter diesem Link.

Katja Diehl
Petra Boberg
Petra Boberg

Medienpartner in diesem Jahr ist – wie 2019 – das Programm hr-info des Hessischen Rundfunks. Zusammen mit Petra Boberg werde ich die Diskussion moderieren. Außerdem wirkt in diesem Jahr erstmals Katja Diehl mit ihrem Blog “She drives Mobility” mit. Herzlichen Dank für die Unterstützung. Der Trailer zur Diskussion 2020.

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Gratis ÖPNV – eine Investition in die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes

Der Gratis ÖPNV ist eine wesentliche Investition in die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes, sagt Luxemburgs Vizepremier und Minister für Mobilität und Öffentliche Arbeiten, Francois Bausch. Der Nachbarstaat führt am Sonntag, 1. Marz,  den Gratis-ÖPNV für Bürgerinnen und Bürger des Landes, für Pendler und Touristen ein. Damit macht das Nachbarland einen großen Schritt in Richtung “ÖPNV der Zukunft”.

Während hier zu Lande der Ausbau stockt und der VDV ein 365-Euro-Ticket in aktuellen Situation ablehnt, zeigt Luxemburg, wie durch den konsequenten Ausbau der Infrastruktur, durch ein durchdachtes Multimodalitätskonzept und  durch einen Gratis ÖPNV als “Kirsche auf der Sahnetorte” (Francois Bausch) die Verkehrswende gelingen kann. Ich hatte das Vergnügen, Minister Bausch Ende Januar interviewen zu können.

Medienschau am Ende des Beitrages, der Link zum Video-Interview

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Hypermotion, Jürgen Schultheis, Jürgen Harrer, Kai Vöckler, Uli Molter, Kerstin Hennig, Katharina Oetken, Frieddrich Arnoild

Hypermotion 2019 in Frankfurt

Hypermotion 2019 in Frankfurt- das waren meine Themen: CO2-Zertifikatehandel, Luftverkehr und Klimawandel, Siedlungsentwicklung und Verkehr, Mobility Hubs, Mobility as a Service und Design.

Herzlichen Dank an alle Interviewpartner auf dem Hessischen Gemeinschaftsstandes des House of Logistics and Mobility auf der Hypermotion  in Frankfurt für die inspirierenden und anregenden Gespräche über ein breites Themenspektrum. Dank an Friedrich Arnold (50zero), Prof. Dr. Kerstin Hennig und Katharina Oetken von der European Business School (ebs), an den Kommunikationschef von Fraport, Jürgen Harrer, und an Prof. Dr. Kai Vöckler, Stiftungsprofessor für Kreativität im urbanen Kontext an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach (hfg) und Dr. Uli Molter, Leiter Verkehrsplanung Oberursel.

Hypermotion 2019 in Frankfurt. Dank an das Urban Mobility Lab, das von bb22 architekten + stadtplaner und dem Urban Land Institute (ULI Germany) organisiert worden ist und mir die Gelegenheit gegeben hat, mit Prof Dr. Stefan Rettich, Leitung Fachgebiet Städtebau an der Uni Kassel (Universität Kassel), und dem Berliner Zukunftsforscher und Stadtgeograf Dr. Stefan Carsten über „Neue Zentren in der Peripherie“ zu diskutieren.

12. Mobilitätsforum, Prof. Dr. Jürgen Follmann, Oliver Quilling, Claudia Jäger, Jürgen Schultheis, Kreis Offenbach, Klima, Verkehr, Nachhaltigkeit, Mobilität

12. Mobilitätsforum – einfach mobil

Mobilitätsforum im November 2019: Wirtschaft braucht Mobilität. Personen und Waren müssen von A nach B. Dabei ist die kürzeste Strecke nicht immer der klügste Weg. Vielmehr sind moderne Konzepte und innovative Ideen gefordert, wie die Menschen im Kreis Offenbach – als Teil der dicht besiedelten Metropolregion FrankfurtRheinMain – in Zukunft ökonomisch, ökologisch und attraktiv in Bewegung sein werden. Daraus ergibt sich ein spannendes Themenfeld.

Dieses Thema diskutieren am Donnerstag, 21. November, Prof. Dr. Jürgen Follmann (Hochschule Darmstadt), Dr. Jutta Deffner (ISOE), Heike Mühlhans (ivm), Frank Achenbach (IHK Offenbach) und Prof. Dr. Axel Wolfermann (Hochschule Darmstadt).

Ich freue mich, in dieser spannenden Runde über das Thema “Klima – Verkehr – Nachhaltigkeit” sprechen zu dürfen. Zur Rolle und Bedeutung des motorisierten Individualverkehrs im Kontext des Klimawandels habe ich vor einiger Zeit diesen Beitrag veröffentlicht.

12. Mobilitätsforum des Kreises Offenbach am 21. November, 14 bis 17.30 Uhr, im Kreishaus, Werner-Hilpert-Straße 1 in Dietzenbach.

Industriekultur und Verkehrsknoten

Industriekultur und Verkehrsknoten  in der Metropolregion FrankfurtRheinMain: Die Frankfurter Architekten und Stadtplaner DW Dreysse und Peter Lieser haben zusammen mit dem Fotografen Matthias Matzak ein wunderbares Buch zur Industriekultur in Frankfurt und Offenbach vorgelegt. In acht Kapiteln beschäftigt sich das Trio u.a. mit dem Wesen der Industriestadt, Städtebau und Stadtentwicklung, Architektur und Konstruktion, Erzeugung und Verteilung von Energie, Wasser und Abwassern in Frankfurt und Offenbach und mit dem Verkehrsknoten Frankfurt.

Autoren und Verlag stellen das Buch “Industriekultur in Frankfurt und Offenbach” am

Mittwoch, 30. Oktober, 18 Uhr

im Deutschen Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt am Main vor. Ich freue mich, das Buch, das im Frankfurter Henrich-Verlag erschienen ist, mit den Autoren und dem Ressortleiter der FAZ Rhein-Main-Zeitung, Dr. Matthias Alexander, präsentieren zu dürfen.

Als Redakteur der Frankfurter Rundschau habe ich die Idee, eine Route auch in der Metropolregion FrankfurtRheinMain aufzubauen, nach Kräften unterstützt (Link zu einigen FR-Seiten von damals).

Buch Industriekultur in Frankfurt und Offenbach von DW Dreysse, Peter Lieser und Matthias Matzak, Buchvorstellung im Deutschen Architekturmuseum mit Dr. Matthias Alexander und Jürgen Schultheisim

 

Future Mobility, Smart Cities, Sustainable World and Mobility as a Service (MaaS)

Mobility of the Future, Smart Cities and Sustainable World are three topics in a comprehensive single context. Sucessful Mitgation of climate change doesn´t work without a strategy, which combined energy und transport transition, resource efficiency, infrastructure and digitization. And the most suitable level for implementation relating to transport issues are smart cities and smart regions, in some case smart nations like singapore.

And that for several reasons: In 2050 two out of three people worldwide and four out five people in Europe will live in urban areas. Cities and urban areas today occupy 2 % of earth surface, but consume 80% of global energy supply and produce 75% of global carbon emissions. That´s why we should focus on Mobility of the future and Smart Cities to achive a sustainable world.

Please find the extensive, detailled PP-Presentation “Future mobility, smart cities, sustainable world” at the end of this article. It starts automatically.

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Mobilität der Ferngesellschaft und Verkehrsinfrastrukur

Die Mobilität der Ferngesellschaft wie überhaupt die beschleunigte Mobilität zwischen Orten und die Verkehrsinfrastruktur, die sie ermöglicht, entscheiden nicht zuletzt über individuelle Freiheitsgrade und Lebensqualität. Wo Mobilitätsansprüche, Verkehrsinfrastruktur und Siedlungsentwicklung nicht aufeinander abgestimmt sind, wachsen die Preisgebirge bei Immobilien – ob Mieten oder Kaufpreise – zwischen Innenstädten und der so genannten Peripherie immer weiter in die Höhe.

Den Preis im Wortsinne zahlen alle Beteiligten – zu ihrem Nachteil: Die Innenstädte können den Zuzug kaum noch verkraften und suchen bislang vergeblich nach tragfähigen Lösungen. Die Verkehrsinfrastruktur ist überlastet, weil immer mehr Menschen am Preisgebirge abrutschen und bezahlbaren Wohnraum außerhalb der Zentren suchen und deshalb pendeln müssen. Und die Kommunikationsinfrastruktur ist nicht einmal im Ansatz gerüstet, um den Anforderungen einer zunehmend digitalisierte Wirtschaft außerhalb der Zentren zu genügen.

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Verantwortbare Mobilität durch radikalen Systemwechsel und Verzicht auf Luxus

Verantwortbare Mobilität durch radikalen Systemwechsel und Verzicht auf Luxus – das sind Schlüsselfaktoren für eine ethisch verantwortbare Mobilität. Eine solche Mobilität ist möglich, sofern Wirtschaft und Gesellschaft bereit sind, diesen radikalen Systemwechsel zu vollziehen und willens sind, teilweise auf Luxus zu verzichten. Technik und Konzepte sind für den Systemwechsel vorhanden, die Bereitschaft, ihn umzusetzen, angesichts der spürbaren Auswirkungen des Klimawandels vorhanden. Saubere, erneuerbare Energie nicht nur für den Verkehrssektor kann erzeugt werden.

Bis das Ziel einer ethische verantwortbaren Mobilität erreicht ist, werden wir in den nächsten zehn bis 15 Jahren aber eine drastische Verschärfung etwa der Stausituation auf deutschen Straßen erleben. Darüber hinaus „müssen wir von Grund darüber nachdenken, wie wir leben wollen”. Das ist das Ergebnis der dritten Diskussion in der Reihe “Ethik der Mobilität – wie viel Verkehr können wir noch verantworten?”, die Anfang April im House of Logistics and Mobility (HOLM) veranstaltet worden ist und an der zum ersten Male Vertreter der Fridays for Future Bewegung teilgenommen haben.

Ethik der Mobilität, Fridays for Future, Scientists4Future, Jürgen Schultheis, Bibiana Barth, Dirk Kannacher, Prof. Dr.-Ing. Lamia Messari Becker, Prof. Dr. Michael Bongardt, Prof. Dr. Michael Schreckenberg, Volker Angres, Felix Quartier, Jesko Treiber
Vorgespräch zur Diskussion “Ethik der Mobilität – wie viel Verkehr können wir noch verantworten?” mit GLS-Bank Vorstand Dirk Kannacher (re), Jesko Treiber und Felix Quartier von Fridays for Future, Moderatorin Bibiana Barth (hr-info), Prof. Dr. Michael Schreckenberg, Prof. Dr. Michael Bongardt, Prof. Dr.-Ing. Lamia Messari-Becker und Moderator Jürgen Schultheis (HOLM GmbH). (Bild: Andreas Arnold)

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Climate Change – ein Statement von Sir David Attenborough in der BBC

Climate Change – ein bemerkenswertes Statement von Sir David Attenborough in der BBC.

Attenborough hat im BBC-Programm Climate Change – The Facts am Donnerstag (18. April) eindringlich vor den Folgen des Klimawandels gewarnt, weil sich die Bedingungen in den vergangenen 20 Jahren weit stärker verändert hätten als er sich das habe vorstellen können.

Attenborough ist überzeugt, dass wir konfrontiert sind mit irreversiblen Schäden der natürlichen Welt und dem möglichen Kollaps unserer Gesellschaften. Es gebe aber Hoffnung, sofern wir bereit seien, entschlossen zu handeln.