Ein ausgeprägter Gestaltungswille, das Gefühl, der Gemeinde oder Stadt verpflichtet zu sein und der Wunsch, das Gemeinwohl zu fördern: Das sind Gründe, warum Menschen sich in der Politik engagieren und bereit sind, Ämter und Aufgaben zu übernehmen. Doch die Attraktivität des Bürgermeisteramtes sinkt wie generell die Bereitschaft, sich in Landes- und Bundesparlamente wählen zu lassen. Wer ein öffentliches Amt übernimmt, wird heute nicht selten beschimpft, beleidigt und bedroht. Manche ziehen sich zurück, andere treten gar nicht erst an oder legen ihr Amt nieder.
Über dieses Thema haben der ehemalige MdB und langjährige Außenpolitiker Michael Roth (SPD) und Bürgermeister Andreas Weiher (SPD) Mitte Oktober in Wächtersbach gesprochen. Roth las im Gespräch mit Pfarrerin Beate Rilke aus seinem aktuellen Buch „Zonen der Angst“. Ich hatte das Vergnügen, in die Veranstaltung einführen zu dürfen.
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