„Wer Luftmobilität neu organisieren
will, hat technologisch kaum Grenzen“
Luftschiffe im Personenverkehr und Frachtransport haben angesichts einer eskalierenden Erderhitung dann eine Chance im Markt, wenn die Kostenstrukturen geändert werden, sagt Prof. Dr. Stephan Rammler im Interview mit dem Verkehrskontor. „Wenn wir nicht bereit sind, die Umweltschäden, die entstehen, die Klimaschäden, die entstehen, zu monetarisieren und als Kosten in den Markt reinzugeben, werden sich die Märkte nicht ändern. Punkt“, sagt Rammler über die neue Luftmobilität.
Der Experte für Transportation Design und Autor entwirft in seinem aktuellen Buch „Eurotopia 2050 – Europa im Zeitalter der Resilienz“ ein Szenario, in dem sich Kontinent unter dem Druck der Disruption in ein Reallabor einer klimaresilienten Zivilisation transformiert. Luftschiffe, die mit Elektromotoren fliegen und ihre Energie aus Brennstoffzellen beziehen, haben in diesem Szenario eine tragende Rolle für den Verkehr der Zukunft.
Das Interview ist ein Beitrag für das Panel „Luftschiffe – die unterschätzte Alternative im Luftverkehr“ am 18. November, 13 Uhr, auf dem Deutschen Mobilitätskongress in Frankfurt am Main, wo ich mit der französischen Kollegin Armelle Tarrieu von FLYING WHALES, dem britischen Kollegen George Land (Hybrid Air Vehicles), mit Andre Morgenbrodt (Kuehne + Nagel), Ruediger Fromm (Siemens Energy) und Prof. Dr. Christoph Pflaum (FAU) das Thema diskutieren werde.
Programm und Tickets gibt es unter diesem Link.
