Future Mobility, Smart Cities, Sustainable World and Mobility as a Service (MaaS)

Mobility of the Future, Smart Cities and Sustainable World are three topics in a comprehensive single context. Sucessful Mitgation of climate change doesn´t work without a strategy, which combined energy und transport transition, resource efficiency, infrastructure and digitization. And the most suitable level for implementation relating to transport issues are smart cities and smart regions, in some case smart nations like singapore.

And that for several reasons: In 2050 two out of three people worldwide and four out five people in Europe will live in urban areas. Cities and urban areas today occupy 2 % of earth surface, but consume 80% of global energy supply and produce 75% of global carbon emissions. That´s why we should focus on Mobility of the future and Smart Cities to achive a sustainable world.

Please find the extensive, detailled PP-Presentation “Future mobility, smart cities, sustainable world” at the end of this article. It starts automatically.

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Mobilität der Ferngesellschaft und Verkehrsinfrastrukur

Die Mobilität der Ferngesellschaft wie überhaupt die beschleunigte Mobilität zwischen Orten und die Verkehrsinfrastruktur, die sie ermöglicht, entscheiden nicht zuletzt über individuelle Freiheitsgrade und Lebensqualität. Wo Mobilitätsansprüche, Verkehrsinfrastruktur und Siedlungsentwicklung nicht aufeinander abgestimmt sind, wachsen die Preisgebirge bei Immobilien – ob Mieten oder Kaufpreise – zwischen Innenstädten und der so genannten Peripherie immer weiter in die Höhe.

Den Preis im Wortsinne zahlen alle Beteiligten – zu ihrem Nachteil: Die Innenstädte können den Zuzug kaum noch verkraften und suchen bislang vergeblich nach tragfähigen Lösungen. Die Verkehrsinfrastruktur ist überlastet, weil immer mehr Menschen am Preisgebirge abrutschen und bezahlbaren Wohnraum außerhalb der Zentren suchen und deshalb pendeln müssen. Und die Kommunikationsinfrastruktur ist nicht einmal im Ansatz gerüstet, um den Anforderungen einer zunehmend digitalisierte Wirtschaft außerhalb der Zentren zu genügen.

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Verantwortbare Mobilität durch radikalen Systemwechsel und Verzicht auf Luxus

Verantwortbare Mobilität durch radikalen Systemwechsel und Verzicht auf Luxus – das sind Schlüsselfaktoren für eine ethisch verantwortbare Mobilität. Eine solche Mobilität ist möglich, sofern Wirtschaft und Gesellschaft bereit sind, diesen radikalen Systemwechsel zu vollziehen und willens sind, teilweise auf Luxus zu verzichten. Technik und Konzepte sind für den Systemwechsel vorhanden, die Bereitschaft, ihn umzusetzen, angesichts der spürbaren Auswirkungen des Klimawandels vorhanden. Saubere, erneuerbare Energie nicht nur für den Verkehrssektor kann erzeugt werden.

Bis das Ziel einer ethische verantwortbaren Mobilität erreicht ist, werden wir in den nächsten zehn bis 15 Jahren aber eine drastische Verschärfung etwa der Stausituation auf deutschen Straßen erleben. Darüber hinaus „müssen wir von Grund darüber nachdenken, wie wir leben wollen”. Das ist das Ergebnis der dritten Diskussion in der Reihe “Ethik der Mobilität – wie viel Verkehr können wir noch verantworten?”, die Anfang April im House of Logistics and Mobility (HOLM) veranstaltet worden ist und an der zum ersten Male Vertreter der Fridays for Future Bewegung teilgenommen haben.

Ethik der Mobilität, Fridays for Future, Scientists4Future, Jürgen Schultheis, Bibiana Barth, Dirk Kannacher, Prof. Dr.-Ing. Lamia Messari Becker, Prof. Dr. Michael Bongardt, Prof. Dr. Michael Schreckenberg, Volker Angres, Felix Quartier, Jesko Treiber
Vorgespräch zur Diskussion “Ethik der Mobilität – wie viel Verkehr können wir noch verantworten?” mit GLS-Bank Vorstand Dirk Kannacher (re), Jesko Treiber und Felix Quartier von Fridays for Future, Moderatorin Bibiana Barth (hr-info), Prof. Dr. Michael Schreckenberg, Prof. Dr. Michael Bongardt, Prof. Dr.-Ing. Lamia Messari-Becker und Moderator Jürgen Schultheis (HOLM GmbH). (Bild: Andreas Arnold)

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Climate Change – ein Statement von Sir David Attenborough in der BBC

Climate Change – ein bemerkenswertes Statement von Sir David Attenborough in der BBC.

Attenborough hat im BBC-Programm Climate Change – The Facts am Donnerstag (18. April) eindringlich vor den Folgen des Klimawandels gewarnt, weil sich die Bedingungen in den vergangenen 20 Jahren weit stärker verändert hätten als er sich das habe vorstellen können.

Attenborough ist überzeugt, dass wir konfrontiert sind mit irreversiblen Schäden der natürlichen Welt und dem möglichen Kollaps unserer Gesellschaften. Es gebe aber Hoffnung, sofern wir bereit seien, entschlossen zu handeln.

Umfrage zur dritten Diskussion in der Reihe “Ethik der Mobilität”

Die Umfrage zur Diskussion “Ethik der Mobilität” 2019 unter Expertinnen und Experten in Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft für die 3. Diskussion in unserer Reihe „Ethik der Mobilität – wie viel Verkehr können wir noch verantworten“ Die Frage lautete:

„Wie lässt sich wachsender Verkehr im Blick auf das Abkommen von Paris (COP21) klimaverträglich organisieren, und wo sehen Sie den dringlichsten Handlungsbedarf?“ erhalten haben. Angeschrieben habe ich auch Vertreterinnen und Vertreter der in den Verkehrsausschüssen des Bundestages und der Landtage in Hessen und Rheinland-Pfalz vertretenen Parteien. Die Umfrage ist nicht repräsentativ, die Statements dokumentieren die Meinungen der Befragten.

Umfrage, Ben Henley, Nerilie Abram, Globale Durchschnittstemperatur, Globale durchschnittliche CO2-Konzentration, Universität Siegen, Hans Jonas Zentrum, Mobilität, HOLM, Frankfurt, Verkehr, Verantwortung, Hans Jonas, Vittorio Hösle, Klimawandel, Anthropozän, Hans-Jonas-Institut, Prof. Dr. Michael Bongardt, Prof. Dr. Lamia Messari-Becker, Prof. Dr. Michael Schreckenberg, Volker Angres, Jesko Treiber, Felix Quartier, Fridays for Future, Scientists for Future, Parents for Future, Nachhaltigkeit, GLS Bank, Dirk Kannacher, VCD, ADFC, RMV, VFV, Jürgen Schultheis, Ethik der Mobilität
Durchschnittliche CO2-Konzentration und Lufttemperatur in den vergangenen 800.000 Jahren.

Umfrage, Bibiana Barth, Ethik, Mobilität, HOLM, Frankfurt, Verkehr, Verantwortung, Hans Jonas, Vittorio Hösle, Klimawandel, Anthropozän, Hans-Jonas-Institut, Prof. Dr. Michael Bongardt, Prof. Dr. Lamia Messari-Becker, Prof. Dr. Michael Schreckenberg, Volker Angres, Jesko Treiber, Felix Quartier, Fridays for Future, Scientists for Future, Parents for Future, Nachhaltigkeit, GLS Bank, Dirk Kannacher, VCD, ADFC, RMV, VFV, Jürgen Schultheis, Ethik der Mobilität Das Teaser-Gespräch mit Bibiana Barth vom Hessischen Rundfunk, hr-info, über das Thema “Ethik der Mobilität – wie viel Verkehr können wir noch verantworten?”, über Wachstum im Verkehr, über zunehmende CO2-Emissionen und immer schwerere und stärkere Autos und die Frage, wer in welcher Verantwortung steht, hören Sie unter diesem Link. Mit Bibiana Barth habe ich die Diskussion am 3. April gemeinsam im House of Logistics and Mobility (HOLM) moderiert.

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Ethik der Mobilität 2019 – Wirtschaft und Wissenschaft treffen Fridays for Future

Ethik der Mobilität 2019: Zum dritten Male diskutieren Expertinnen und Experten am 3. April im House of Logistics and Mobility (HOLM) in Frankfurt am Main die Frage, wie viel Verkehr wir noch verantworten können. Die Debatte über die Ethik der Mobilität wird 2019 im Kontext von Fahrverboten, Dieselskandal, neue Grenzwerten und einem Klimawandel diskutiert, der an Dynamik und Auswirkungen deutlich zugenommen hat.

Die Diskussion Ethik der Mobilität 2019 wird in diesem Jahr nicht nur branchenübergreifend und interdisziplinär, sondern und vor allem auch generationenübergreifend geführt. Der Verkehrssektor sieht sich heute mehr denn je einer Reihe von Herausforderungen gegenüber, und die weltweiten Demonstrationen der Fridays for Future Bewegung mit Greta Thunberg an der Spitze geben der Debatte einen aktuellen und neuen Impuls.

Sponsoren und Medienkooperation

hr-infoDie Diskussion “Ethik der Mobilität” wird unterstützt durch den Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und dem Verein zur Förderung der Verkehrswissenschaft (VFV). Kooperationspartner sind das Haus am Dom Katholische Akademie Rabanus Maurus und der Verkehrsclub Deutschand e.V. (VCD), Medienpartner sind die Frankfurter Rundschau das Programm hr-info des Hessischen Rundfunks. Der Trailer von hr-info zur Veranstaltung am 3. April, 18 Uhr, im House of Logistics and Mobility.

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E-Auto, Elektromobilität, Wirtschaftswoche, RWTH, Jürgen Schultheis, Diesel, Dieselskandal, Verbrennungsmotor

Elektromobilität unter Druck

Elektromobilität vs Verbrennungsmotor – die Debatte über den Antriebsstrang der Zukunft und die Frage der Emissionen war in den vergangenen Monaten allzu häufig von Halb- und Viertelwahrheiten geprägt. Dabei hat es in der Vergangenheit keine Zeit gegeben, in der wir so leicht und so schnell auf unzählige Beiträge aus einer kaum überschaubaren Menge von seriösen Fachzeitschriften zugreifen konnten. Die Wirtschaftswoche hat vor diesem Hintergrund beinahe beispielhaft ein paar Fakten zu einem lesenswerten Beitrag über den Kampf bestimmter Interessengruppen gegen die Elektromobilität zusammengefasst.

Zu den fundamentalen Statements, die dennoch konsequent ignoriert werden, zählt ein Papier vom November 2017 unter dem Titel World Scientists´ Warning to Humanity: A second Notice. Ein Papier, das von 15.364 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit unterzeichnet worden ist. Die Botschaft lautet: Wir müssen unser individuelles Verhalten ändern und unseren pro Kopf Energieverbrauch fossiler Brennstoffe drastisch reduzieren.

Autos mit Verbrennungsmotoren haben in diesem Konzept keinen Platz mehr.

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Diesel, Dieselgate, Dieselskandal, Verbrennungsmotor, Internal Combustion Engine, Ottomotor, Weltklimarat, Global Warming Potential, GWP, Klimawirksamkeit, IPCC, EU, Europäische Union, Kohlendioxid, CO2, Stickoxid, NO2, Feinstaub, Klimawandel, Verkehr, Mobilität, Prof. Dr. med. Dieter Köhler, Earth Overshoot Day, Ökosystemleistung, Planetary Boundaries, Earth System Sciences, Erdsystemwissenschaft, Tragfähigkeit, Jürgen Schultheis, Eckhard Helmers, Philipp Blom, Stefan Bratzel, Mark Jacobson, Tami C. Bond, Johan Rockström, PIK, Hans Jonas, Vittorio Hösle, Peter Kasten, Loren Legarda, Fabienne Beez, Hitzewellen, Dürren, World Meteorological Organisation, WMO, CEDIM, Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology, WEF, World Economic Forum, World Risks Report, Emissions, Car bans, ICCT, Testzyklus, NEFZ, WLTP, RDE, Ruß, WBGU, 3 D Strategie, Club of Rome, Aurelio Peccei

Diesel und kein Ende

Ob Diesel- oder Ottoaggregat – der Verbrennungsmotor ist tot: Er nutzt weniger als die Hälfte der eingesetzten Energie für Bewegung, er produziert eine Vielzahl von unterschiedlich stark klimawirksamen Gasen und leistet nicht den erforderlichen Beitrag, die völkerrechtlich verbindlichen Klimaziele einzuhalten. Weil vor allem Diesel-Pkw immer schwerer werden und über immer mehr Leistung verfügen, steigen die CO2-Emissionen im Verkehrssektor kontinuierlich – während andere Sektoren ihren Kohlendioxidausstoß zum Teil deutlich verringern konnten. Ein Dutzend Staaten weltweit hat deshalb entschieden, für Pkw mit Diesel- und Ottomotor ein Verkaufsverbot zu erklären, eine Vielzahl von Städten wird die Zufahrt für Autos, die Abgase ausstoßen, untersagen oder stark beschränken. Die Berichterstattung und die Debatte über den Diesel hier zu Lande übersieht oder ignoriert eine Vielzahl von verfügbaren Fakten, geht fachfremden Professoren auf den Leim und versäumt, Informationen in den Kontext einzuordnen – ein Parforceritt in die selbstverschuldete Unmündigkeit.   

Die Zahl der Staaten wächst, die ein Verkaufsverbot für Pkw mit Verbrennungsmotoren angekündigt haben. Die Zahl der Städte weltweit, die Zufahrtsbeschränkungen erlassen haben oder verbieten werden, ist weitaus größer.

Die Dieseldebatte in Deutschland geht deshalb in die falsche Richtung. Interessengruppen wollen die Diskussion über den Diesel auf die gesundheitsschädliche Wirkung von Stickoxiden und Feinstaub fixieren und Grenzwerte aufheben – und übersehen dabei wie alle Medien, dass NOx und Feinstäube eine zehn- bis tausendfache höhere Klimawirksamkeit (Global Warming Potential) haben als CO2 . Weshalb solche Emissionen  weitaus stärker verringert werden müssen als bislang kommuniziert. Eine aktuelle Studie des Paris Process on Mobility and Climate (PPMC) und des Partnership on Sustainable Low-CarbonTransport (SloCaT) zeigt, wie stark allein der CO2-Ausstoß im Verkehr pro Kopf und Jahr sinken muss. Soll die Erwärmung der Erdatmosphäre auf 1,5 °C bis zu Ende des Jahrhunderts begrenzt werden, darf für den Landverkehr pro Kopf und Jahr in 30 Jahren nur noch 0,2 t Kohlendioxid ausgestoßen werden. Ein moderner Mittelklassewagen emittiert heute aber bei einer durchschnittlichen Jahresfahrleistung von rund 14.000 km mindestens 1,6 t CO2.  

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Metropolregion FrankfurtRheinMain, Rhein-Mainischer Städtekranz, Initiativkreis Metropolregion FrnakfurtRheinMain

Tatenarm und gedankenvoll – das falsche Spiel mit der Region FrankfurtRheinMain

FrankfurtRheinMain, eine Metropolregion, tatenarm und gedankenvoll. Hölderlins Diktum über die Deutschen könnte nicht besser auf die inzwischen fast unüberschaubar große Gruppe von Akteuren hinweisen, die vorgeben, es ernst zu meinen mit der Entwicklung der Metropolregion FrankfurtRheinMain hin zu einem handlungsfähigen, demokratisch legitimierten und verfassten politischem Konstrukt.

Tatsächlich hat sich das Setting der (Schein-)Debatte über die Metropolregion FrankfurtRheinMain in den vergangenen 20 Jahren kaum verändert: Austauschbare Akteure auf Landesebene suggerieren mit freundlichen Worten und maßvoll erfolgreich, die Region voranbringen zu wollen und haben bei diesem häufig falschem Spiel nur eines im Sinn – eben das zu verhindern. Die Hoffnung, dass es „der Wirtschaft“ womöglich besser gelänge, hat sich nicht erfüllt. Ob als Verein oder als berufsständische Körperschaft des öffentlichen Rechts organisiert, täuschen inszenierte Aktionen, feierliche Empfänge und Auftritte von Europapolitikern am Ende auch nur vor, dass es im Grunde keinen substanziellen Fortschritt gibt und es womöglich mehr um Außenwirkung als um substanziellen Fortschritt geht.

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Sektorenkopplung und Verkehrswende – Vortrag beim Earth Day 2018 in Frankfurt

Sektorenkopplung ist einer der Schlüssel für die überfällige Wende nicht nur im Verkehrssektor. Sektorenkopplung bedeutet, Verkehrs- und Energiewende zusammenzudenken. Sektorenkopplung bedeutet aber auch, die Digitalisierung als Chance zu nutzen, das Angebot und die Nachfrage nach „sauberer“ Energie effizient zu steuern. Und sie muss Ressourceneffizienz als weiteres Element integrieren und darf die sozialen Aspekte – und die Risiken – nicht außer acht lassen.

Die Konsequenzen, die sich daraus ergeben, werden bislang aber kaum reflektiert. Die Nachfrage nach regenerativ erzeugtem Strom für die nahezu emissionsfreie Mobilität mag in absehbarer Zeit befriedigt werden können. Kaum beachtet wird dabei aber die Herausforderung, die sich durch das Lastenmanagement im Stromnetz und durch die Verteilung der Energie ergibt. Oder durch den Strombedarf hochleistungsfähiger Datencenter, die über Cloudtechnologien vernetzt sind und eines Tages etwa das autonome Fahren ermöglichen sollen und die infrastrukturelle Basis für die Industrie 4.0 schaffen.

Ein Vortrag beim Earth Day 2018 in der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, der in Kooperation mit dem US Generalkonsulat veranstaltet worden ist. Im Bild (v.l.):  Dr. Gerhard Wiesinger, US-Generalkonsulat Frankfurt, Leiter Public Affairs, Jürgen Schultheis, Senior Manager, House of Logistics and Mobililty (HOLM) GmbH, Derek M. Pankratz, Senior Research Manager Deloitte Services LP, Center for Integrated Research, Milwaukee (USA), Thomas Dannenmann, Präsident Earth Day Deutschland, und Stefan Franke, Masterplanmanager 100% Klimaschutz, Landkreis Marburg-Biedenkopf.

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