Die Bahn stellt die Weichen
für die Verkehrswende in Europa
Europa verfügt über das dichteste Bahnnetz der Welt. Diese Infrastruktur birgt erhebliches Potenzial, um das Reisen komfortabler, weniger umweltwirksam und deutlich energieeffizienter zu gestalten. Um dieses Potenzial zu heben, bedarf es zwar einer Reihe von Maßnahmen – etwa die Integration des Schienennetzes, die vorangetrieben werden muss, die Überjährigkeit im Bundeshaushalt, um Sanierung und Ausbau von Bahnstrecken dauerhaft und für Investorren verlässlich finanzieren zu können, und ein Stopp bei Regulierungen, die überhand nehmen. Aber Technik und Prozesse sind verfügbar, um der Bahn eine zentrale Rolle bei der Verkehrswende in Europa zu geben. Mehr noch: Der schienengebundene Personenverkehr in Europa ist eine notwendige Voraussetzung für eine Verkehrswende im Einklang mit den planetaren Belastungsgrenzen. Das sind einige der Ergebnisse des 5. Deutsch-Österreichischen Bahn-Dialogs von Advantage Austria, der Anfang September in Berlin stattgefunden hat und den ich als Inhaber des Verkehrskontors moderieren durfte.
Im Bild oben (v.l.): Anil W. Rai (Geschäftsführer des Verbandes der Bahnindustrie VBI in Österreich), Uwe Neumann (Deutsche Bahn), Gerhard Greiter (Siemens Mobility), Moderator Jürgen Schultheis (Verkehrskontor), Kurt Bauer (ÖBB), Dirk Flege (Allianz pro Schiene), Maria Derler (Advantage Austria) und Renée Ramdohr (ÖVG).


