Vorfahrt für den Bus
Der Bus als flexibles Verkehrsmittel für die Verkehrswende auf der Straße wird unterschätzt: Als Massentransportmittel nutzt der Bus die Straße als eine im Regelfall exzellent ausgebaute Infrastruktur, bei dem Emissionen ist der Bus selbst mit Verbrennungsmotor nahezu allen anderen Verkehrsmitteln überlegen und als elektrifizierte Variante im Blick auf Energieeinsatz und Transportkapazität praktisch konkurrenzlos. Der Bus ist ein Faktor für die multimodale Mobilität, deren Stärke im Verbund von Fuß- und Radverkehr, von Tram, U-Bahn und S-Bahn liegt und für On-Demand-Angebote von steigender Bedeutung sind.
Das ist eine der Schlussfolgerungen, die ich als Verkehrsexperte und als Clustermanager Mobility in der House of Logistics and Mobility (HOLM) GmbH im Interview mit BUS2BUS kürzlich gezogen habe. Das Interview kann man und frau unter diesem Link nachlesen: https://di-ri.co/TySuz

Dabei ist wertvolle Zeit im Kampf gegen den Klimawandel verlorengegangen, was heute einen fundamentalen, in seiner Dimension und Reichweite neuen Zielkonflikt ausgelöst hat: Zwischen dem Erfordernis einerseits, umgehend und umfassend die Transformation zu einer nicht kohlenstoffbasierten Wirtschafts- und Lebensweise einzuleiten und der Tatsache andererseits, dass Demokratie Zeit braucht und zuweilen träge und langsam auf neue Anforderungen reagiert.