Kulturlandschaft und Lebensqualität –
die Aufgabe der Landschaftsarchitektur
Landschaftsarchitektur und Metropolregion: Die Gestaltung der Metropolregion FrankfurtRheinMain als Erfahrungs- und Identifikationsraum ist ein Dauerthema seit den späten 70er Jahren. Doch seit der Emnid-Umfrage und der Erklärung der Oberbürgermeister im Sommer 1991, dem von der Frankfurter Agentur Citigate Demuth vorgelegten Entwurf aus den 90er Jahren für eine Internationale Bauausstellung 2005 und dem neuerlichen Versuch 2001 ist wenig passiert, aber viel geredet worden. Heute dominiert eine überwiegend ökonomische Sicht die Debatte über die Metropolregion, wie sie etwa von der Initiative der IHKs der Region unter dem Titel Perform geführt wird. Ein neuer Impuls soll vom Titel World Design Capital (WDC) ausgehen, den Stadt und Region im nächsten Jahr tragen. Am Programm wird derzeit intensiv gearbeitet.
Das globale Alleinstellungsmerkmal der Metropolregion FrankfurtRheinMain steht seit vielen Jahren nicht mehr im Zentrum der Debatte: Die Region als Stadt und die Stadt als Region war ein Slogan, den die Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) in den 90er Jahren geprägt und diskutiert hat – und der die Region FrankfurtRheinMain mit ihrer faszinierenden Vielgliedrigkeit, ihrem historischen und architektonischen Reichtum und ihrer attraktiven Kulturlandschaft nahezu ideal beschreibt.
Diese Kulturlandschaft zu erkennen und zu gestalten, war eines der Themen, die vor 25 Jahren im Kontext der Debatte über die Zukunft der Metropolregion FrankfurtRheinMain intensiver und vor allem umfassender diskutiert worden sind. Welche Aufgabe Landschaftsarchitekten dabei übernehmen können, habe ich auf Einladung des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten (BDLA) in einem Vortrag bei der Klausurtagung in Kloster Maurach im Jahr 2000 erläutert.
(Bild: Regionalpark RheinMain)


Trotz aller Erfolge ist die Zukunft der On Demand-Angebote nicht gesichert: Häufig ist der Betrieb der Dienste fördermittelabhängig. Wo Geld von Bund oder Land aber fehlt, weil die Förderung ausläuft, können Kommunen wegen knapper Mittel nur selten Geld nachschießen. Ein Beispiel ist efi, das On Demand-Angebot der