Die Deutsche Physikalische Gesellschaft e. V. (DPG) und die Deutsche Meteorologische Gesellschaft e.V. (DMG) haben Ende September 2025 anlässlich des ExtremWetterKongresses einen Aufruf veröffentlicht, der – abgesehen von einer kurzen Nachrichtenlage – im Grunde unbeachtet geblieben ist. „Die Beobachtungslage zeigt, dass sich die Klimaentwicklung erheblich beschleunigt hat – sowohl in der Atmosphäre wie auch den Ozeanen“, heißt es im Aufruf. „DPG und DMG weisen deshalb darauf hin, dass eine globale Erwärmung um 3 Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau bereits um 2050 nicht ausgeschlossen werden kann.“
Hans Joachim Schellnhuber, Gründungsdirektor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), hat die Konsequenzen beschrieben: „Bei einer 3 Grad Erwärmung würden die inneren Tropen unbewohnbar werden, in dem Sinn, dass sie ohne Klimaanlage im Freien nicht länger als 3 Stunden überleben könnten, weil die Kombination aus Temperatur und Luftfeuchte uns physiologisch überfordern würde. Das heißt, dass dann bis zwei bis drei Milliarden Menschen keinen Lebensraum mehr hätten.“
Aber wen kümmert´s ?

